Stadtführung: „Von Hexen und Hebammen“

Stadtführung: „Von Hexen und Hebammen“

Wann:
Dienstag, 14. Juli 15:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Altstadt
Adresse:
Treffpunkt: Bushaltestelle im Schlosshof, Schloss 3, 35037 Marburg

Veranstalter:
Marbuch Verlag
Anmeldung:
ja, kostenfreie Veranstaltung

Das Thema „Hexenverfolgung in Marburg“ wird anhand authentischer Prozessprotokolle und in der Literatur beschriebener Fälle vorgestellt.

Es wird erläutert, wo und wann die Hexenverfolgungen in unserer Gegend stattfanden, wie die damalige Rechtsprechung aussah und wie die frühneuzeitliche Gesellschaft mit dem Delikt „Hexerei“ umging. Im Mittelpunkt stand meist der Schadenszauber, denn für die Menschen jener Zeit war es überlebenswichtig zu erkennen, warum ein Kind starb, die Kuh erkrankte oder die Ernte verfaulte.

Zu den frühneuzeitlichen Vorstellungswelten gehörte magisches Denken, Zauberglauben und der Pakt mit dem Teufel.  Allerdings waren die Ansichten über das Hexenverbrechen nie einheitlich. Immer gab es auch Stimmen, die die Existenz des Deliktes bestritten. Auch die Verfolgungen gestalteten sich in den hessischen Territorien unterschiedlich intensiv.

Die Führung beginnt am Hexenturm, der auch innen besichtigt wird,  und endet in der Elisabethkirche, wo das Thema Heilkunst und Hebammen in der Geschichte anhand frühneuzeitlicher Gemälde und Skulpturen zur Sprache kommt.

Teilnahme ausschließlich mit Voranmeldung.